
Im Rahmen des transnationalen LEADER-Projekts „landschaft.bild.wandel: Valentin Gappnigg neu entdecken“ konnte ich am 13. Juni 2024 auf dem Symposium: „Landschaft als Bild der guten Regierung“ des Instituts für Ökologie und Landschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf einen Vortrag halten. Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen 32 barocke Landschaftsgemälde des steirischen Malers Valentin Gappnigg (1661/62-1736), die um 1700 im Fürstengang in Freising als bildliche Repräsentation der weltlichen Herrschaft des Hochtifts Freising aufgehängt wurden. Die Landschaftsgemälde und ihr historisches und kulturlandschaftliches Umfeld sollen über Führungen im Fürstengang, eine Ausstellung, wissenschaftliche Symposien, Radtouren, Kunstaktionen und öffentliche Workshops vermittelt werden.
Gerade in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stellten zahlreiche größere und kleinere Territorialherren ihre Besitzungen in Bilderfolgen oder Stichwerken zur Schau. Die Darstellungen Valentin Gappniggs sind im Rahmen der Kulturlandschaftsforschung vor allem deswegen interessant, weil Landschaft, Siedlung und Herrschaftsbauten recht gleichrangig behandelt werden.
Der Titel meines Vortrags lautete: „Bildliche Repräsentation der Herrschaft und des Territoriums. Valentin Gappniggs Werk als Quelle der Kulturlandschaftsforschung im Umfeld der barocken Landschaftsmalerei“. Er wird an dieser Stelle zu gegebener Zeit verfügbar sein.
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